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Donnerstag, 29. März 2012

Chancen und Risiken einer Kleingründung im Internet-Marketing

Gastautor - Gastartikel - Fachartikel

Viele Existenzgründer sind verständlicherweise unsicher, ob ihre Geschäftsidee gut auf dem Markt ankommt und ob sie von den Gewinnen daraus leben können. Andere wiederum wollen ihre sichere Arbeit nicht aufgeben. Viele Frauen, die ihre Kinder versorgen müssen, können nicht den ganzen Tag für ihr Unternehmen arbeiten.
Fakt ist, dass nicht jeder Existenzgründer im Internet-Marketing mit seiner Geschäftsidee den Markt sofort erobern und mit hohen Wachstumsraten aufweisen kann. Die Alternative ist somit eine Kleingründung. 
 

Was sind Kleingründungen?

Gemäß der Europäischen Union ist eine Kleingründung eine Gründung, deren Finanzierungsbedarf unter 25.000 Euro liegt. Der Existenzgründer schafft sich somit einen dauerhaften Arbeitsplatz, nicht nur am Anfang der Gründung, sondern auch später als Jungunternehmer.

Nebenerwerbsgründung ist eine besondere Form der Kleingründung

Eine besondere Form der Kleingründung ist die Nebenerwerbsgründung. Von ihr ist dann die Rede, wenn der Existenzgründer hauptberuflich z. B. Angestellter oder Hausfrau und „im Nebenberuf“ selbständig sind. Oder auch dann, wenn die Erträge aus der Gründung nicht ausreichen, um den Lebensunterhalt vollständig zu bestreiten.

Dass die besonderen Vorteile von Kleingründungen gerade für die „Gründung im Nebenberuf“ zutreffen, zeigt die Gründungsstatistik: Weit über die Hälfte aller Gründungen eines jeden Jahres sind erfahrungsgemäß Nebenerwerbsgründungen, Gemäß KfWGründungsmonitor 2011 sind im Jahre 2010 von allen Existenzgründungen 58 % nebenberuflich angefangen.

Die Nebenerwerbsgründung wird nicht bloß aus wirtschaftlicher Not gewählt, sondern
bestimmte Situationen veranlassen die Menschen dazu, sich nebenberuflich selbständig zu machen. Die Gründe einer Nebenerwerbsgründung sind in der Regel:
  • Arbeitnehmer, die sich hauptberuflich nicht verwirklichen können und somit unzufrieden sind, suchen sich ein neues Betätigungsfeld, z. B. als Internet-Marketer.
  • Potenzielle Umsteiger testen, ob sie ihr Hobby zum Hauptberuf machen können. Wenn sie feststellen, dass es tragfähig ist, fällt die Entscheidung zum Umsteigen leichter.
  • Neugierige wollen selber erfahren, ob sie mit der Selbständigkeit zurechtkommen.
    Mit „Learning by doing“ können Sie Erfahrungen sammeln, die in keinem Lehrbuch zu finden ist. Fachliches und kaufmännisches KnowHow ist zwar erlernbar, jedoch kann keiner die Selbständigkeit erlernen, ohne selber selbständig zu sein.
  • Wenn man ein Arbeitnehmer von der Arbeitslosigkeit bedroht ist, macht sich ein nahtloser Übergang in die Selbständigkeit sehr gut in seinem Lebenslauf. Es macht doch ein Unterschied, ob man aus der Arbeitslosigkeit einen Arbeitsplatz sucht oder aus der Selbständigkeit.
  • Ältere Arbeitnehmer suchen einen Weg, ihr Wissen, ihre Fähigkeiten und Erfahrungen zu nutzen: Eine nebenberufliche Selbstständigkeit im Internet-Marketing bietet die Möglichkeit, eine sinnvolle Beschäftigung mit dem Nützlichen (Geld verdienen) zu verbinden.
Egal ob sie eine Nebenerwerbsgründung aus finanzielle Not heraus oder Selbsterfahrungs-, Trainings oder Sicherheitserwägungen ins Auge fassen: Sie liegen im Trend!

Kleingründungs - Vorteile

Risikominderung

Wer zunächst allein in die Selbständigkeit startet, kann mit einer Kleingründung ohne besondere Kostenbelastungen und zusätzliche Verantwortung für angestellte Mitarbeiter herausfinden, ob seine Geschäftsidee wirklich „trägt“ und der Markt dafür vorhanden ist.

Geringer Finanzierungsbedarf

Wer „klein“ anfängt, kann dies nicht selten auch aus dem eigenen Geldbeutel finanzieren und ist unabhängig von Banken und Sicherheiten für Kredite.

Testphase

Viele Existenzgründer gehen davon aus, dass ihr Einkommen aus der Unternehmertätigkeit zu gering ist, um den eigenen Lebensunterhalt und den der Familie zukünftig allein zu sichern. Mit einer Kleingründung und möglicherweise weiterhin festen Einkünften kann man zunächst einfach testen, ob „mehr drin ist“. Und – nicht zu vergessen – ob man für die Selbständigkeit geeignet ist. Eine Kleingründung eignet sich daher gerade für die Anlaufphase eines Unternehmens und für Existenzgründer im Internet-Marketing, die zusätzlich ein festes Einkommen aus einer angestellten Tätigkeit haben.

Zeitbedarf

Nicht jeder Existenzgründer hat die Zeit, um ein „Full-Time-Unternehmen“ zu führen. Dies betrifft nicht zuletzt Existenzgründer, die für ihre Kinder sorgen müssen. Für Teilzeitgründungen reicht die Zeit womöglich schon.

Zusatzeinkommen

Eine Kleingründung im Internet-Marketing kann auch dazu genutzt werden, ein festes Einkommen aus einer Angestelltentätigkeit „aufzubessern“: entweder um ein zu geringes Einkommen aufzustocken und den Lebensunterhalt zu sichern. Oder aber, um mehr Geld für besondere Ansprüche zur Verfügung zu haben.

Besonderheiten für Kleingründer

Steuer

Das Finanzamt akzeptiert es auf Dauer nicht, wenn eine selbständige Tätigkeit – auch im Nebenerwerb – nur Verluste „einfährt“ und auch nach mehreren Jahren keine Gewinne erzielt.
Anstelle einer Selbständigkeit unterstellt man hier eine so genannte „Liebhaberei“, für die es keine Steuererleichterungen gibt. Achtung: Steuerlich geltend gemachte Betriebsausgaben können bis zu einer Frist von etwa acht Jahren ggf. zurückgefordert werden.
Sozialversicherung

Selbständige müssen in der Regel ihre Kranken-, Renten-, Pflegeversicherung selbst bestreiten (Ausnahmen bei den Freien Berufen). Angestellte Nebenerwerbsselbständige zahlen (wie alle Arbeitnehmer) 50 Prozent ihrer Sozialversicherungsbeiträge selbst, die anderen 50 Prozent zahlt der Arbeitgeber. Arbeitslose sind über die Bundesagentur
für Arbeit sozialversichert.

Finanzielle Förderung von Kleingründungen

KfW-Gründerkredit – StartGeld

Gefördert werden Existenzgründer, kleine Unternehmen und Freiberufler, die über die erforderlichen fachlichen und kaufmännischen Qualifikationen verfügen und deren Gesamtfremdfinanzierungsbedarf 100.000 Euro nicht übersteigt. Ist der Finanzierungsbedarf höher, kommt der KfW-Gründerkredit – Universell infrage. Finanziert werden Investitionen, auch Betriebsmittel, und zwar bis zu 100 Prozent. Eine Antragstellung ist bis zu einem Unternehmensalter von drei Jahren möglich. Gefördert wird auch eine Gründung im Nebenerwerb, wenn das Unternehmen mittelfristig auf den Vollerwerb ausgerichtet ist. Außerdem finanziert der KfW-Gründerkredit – StartGeld nach einem unternehmerischen Scheitern auch erneute Gründungen.
Höchstbetrag 
100.000 Euro

Laufzeit
Fünf bis zehn Jahre und ein bis zwei tilgungsfreie Anlaufjahre. Eine kostenfreie außerplanmäßige Tilgung ist nur gegen Vorfälligkeitsentschädigung möglich.

Teamgründung
Bei mehreren Existenzgründern kann für das gleiche Vorhaben der Höchstbetrag je Existenzgründer in Anspruch genommen werden.

Zinssatz
Der Zinssatz ist fest.

Sicherheiten
Sind Sicherheiten vorhanden, müssen sie auch zur Absicherung des Darlehens mit herangezogen werden. Allerdings wird ein Darlehen auch dann bewilligt, wenn die Sicherheiten nicht ausreichen, da die KfW Bankengruppe die Hausbank obligatorisch zu 80 Prozent von der Haftung freistellt.

Kombination mit anderen Fördermitteln
Eine Kombination mit anderen Existenzgründungsprogrammen ist nicht möglich. Der Gründungszuschuss der Arbeitsagentur kann allerdings zeitgleich in Anspruch genommen werden.

Antragstellung
Der KfW-Gründerkredit – Startgeld muss vor Beginn des Vorhabens beantragt werden. Der Antrag an die KfW Bankengruppe muss über die Hausbank (Bank oder Sparkasse) des Gründers bzw. Unternehmers gestellt werden.

KfW-Gründerkredit – Universell

Gefördert werden gewerbetreibende oder freiberufliche Existenzgründerinnen, Existenzgründer und kleine und mittlere Unternehmen mit einem Fremdfinanzierungsbedarf von bis zu 10 Mio. Euro. Die Antragsteller müssen über die erforderliche fachliche und kaufmännische Eignung für die unternehmerische Tätigkeit verfügen. Finanziert werden Investitionen und Betriebsmittel. Eine Antragstellung ist bis zu einem Unternehmensalter vondrei Jahren möglich.

Höchstbetrag
10 Mio. Euro

Laufzeit
Fünf, zehn oder zwanzig Jahre mit ein bis drei tilgungsfreien Anlaufjahren.

Sicherheiten
Bankübliche Sicherheiten sind notwendig.

Eigenkapital
Die Höhe des erforderlichen Eigenkapitals hängt u. a. vom Wert der Sicherheiten ab.

Zinssatz
Der Zinssatz orientiert sich an der Bonität und den Sicherheiten des Antragstellers.

Kombination mit anderen Fördermitteln
Eine Kombination mit anderen Existenzgründungsprogrammen ist möglich.

Antragstellung
Der KfW-Gründerkredit – Universell muss vor Beginn des Vorhabens beantragt werden. Der Antrag an die KfW Bankengruppe muss über die Hausbank (Bank oder Sparkasse) des Gründers bzw. Unternehmers gestellt werden.

Agentur für Arbeit

Gründungen aus der Arbeitslosigkeit werden von der Bundesagentur für Arbeit gefördert. Anträge müssen bei den Arbeitsagenturen vor Ort gestellt werden.

Mikrokredit

Viele Existenzgründer benötigen nur wenige tausend Euro als Startkapital. Ohne Eigenkapital und Sicherheiten haben sie bei Banken und Sparkassen in der Regel keine Chance auf einen Kredit. Finanzierungsalternative: der Mikrokredit.

Er wird aus Mitteln des ERP-Sondervermögens, die das BMWi bereitstellt, sowie der KfW Bankengruppe, der GLS Bank und Geldern aus dem Europäischen Sozialfonds, die vom BMAS verwaltet werden, finanziert.




Einstiegsgeld: für ALG-II-Empfänger

ALG-II-Empfänger können von ihrem Träger der Grundsicherung für Arbeitsuchende für den Schritt in die Selbständigkeit das Einstiegsgeld erhalten. Das Einstiegsgeld kann bei Aufnahme einer selbständigen Tätigkeit als Zuschuss zum Arbeitslosengeld II gewährt werden. Darüber hinaus können zusätzliche Existenzgründungshilfen (z.B. für die Anschaffung von Betriebsmitteln) gewährt werden, wenn dies für die erfolgreiche Eingliederung in das Erwerbsleben erforderlich ist.

Die Entscheidung über die Höhe der Förderung wird auf der Grundlage der Verordnung zur Bemessung von Einstiegsgeld getroffen. Sie orientiert sich an der Dauer der Arbeitslosigkeit und der Größe der Bedarfsgemeinschaft. Ein Rechtsanspruch auf das Einstiegsgeld besteht nicht. Es handelt sich um eine Kann-Leistung.

Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie

Autor: Jakob Linnemann
Mein Name ist Jakob Linnemann. Ich bin seit 1989 selbständig als Existenzgründungs- und Unternehmensberater. Bis vor ca. 2 Jahren habe ich meine Kunden (Mandanten) vor Ort beim Kunden oder in meinem Büro beraten.
Die Zeit hat sich jetzt gewandelt. Immer mehr Unternehmen arbeiten mit dem Internet. So arbeitet ein Handwerksmeister hier um die Ecke mit Google AdWords-Anzeigen, um Kunden regional zu werben. Das war für mich ein Grund, mich im Internet auch umzuschauen. Das war vor 2 Jahren.
Heute habe ich mich auf mich auf Internet-Marketing spezialisiert und bin im Februar 2012 mit meinem einjährigen Online-JaLi-Existenzgründungs-Kurs auf dem Markt gekommen.
Ich wünsche Ihnen alles Gute, viel Erfolg mit Ihrem Vorhaben und freue mich, wenn ich Sie in meinem JaLi-Existenzgründungs-Kurs begrüßen darf!

Herzliche Grüße
Jakob Linnemann
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